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Halling Modell eines Straßenbahn-Beiwagens k3(neu) der Wiener Verkehrsbetriebe in rot/weiß, Epoche III Mit dem formschönen Triebwagen der Type K fuhren anfangs die Beiwagen der Baujahre bis 1910. diese hatten zwar, wie die K-Triebwagen acht Fenster pro Seite, sie hatten aber fast durchwegs Lüftungsaufsätze auf den Dächern, die Laternendächer. Erst mit Indienststellung der Beiwagentypen k3 (Baujahr 1915-1919, Betriebsnummer 3565-3745) und k4 (Baujahr 1923, Betriebsnummer 3746-3795), die ebenfalls wie die K-Triebwagen mit einem Tonnendach gebaut waren, konnten die für die Wiener Strassenbahn typischen, achtfenstrigen Dreiwagenzügen zusammengestellt werden. In den jahren 1936 bis 1938 wurden auf 95 nahezu unbenützten Hochbord-Güterwagen der Type gm1 Personenwagenkasten im Stil der k3/k4-Beiwagen aufgebaut. Diese Wagen waren dann als Type k5 (betriebsnummer 3901-3995) in Betrieb. In der zeit des Wiederaufbaues nach dem Weltkrieg wurden 40 brauchbare Untergestelle von desolaten Beiwagen der Type k (Baujahre 1908-1909) mit neuen Wagenkästen versehen, die jedoch wieder ein ähnliches Aussehen wie die Wagen k3-k5 hatten. Diese , als Type k8 bezeichneten Wagen hatten die Betriebsnummern 1901-1940. Eine letzte derartige Umbauaktion erfolgte sogar noch im Jahr 1957, als 30 alte Fahrgestelle von k-, k1- und k2-Beiwagen neue Wagenkästen ebenfalls im Stil von 1915 bekamen. diese 30 Wagen sollten die Typenbezeichnung k9 bekommen, die neu eingeführte gesetzliche Grundlage für den Straßenbahnbetrieb, die "Strassenbahnverordnung 1957", verbot jedoch Neubauten in Holzbauweise, so wurde die Umbauaktion als "Generalreparatur" deklariert und die Wagen bekamen die Bezeichnung "k3(neu)" und die Betriebsnummer 1601-1630. Das Modell ist nun diesen Beiwagen der Type k5(neu) nachempfunden, da auch das Triebwagenmodell K den Letztzustand dieser Type ab dem Jahr 1958 zeigt und mit diesen Modellen daher die typischen, letzten achtfenstrigen Züge der Wiener Strassenbahn aus der Zeit von 1958 bis 1971 nachgebilkdet werden können. Mit einigen bastlerischen Geschick kann aus dem vorliegenden Beiwagenmodell aber auch ein Modell der Beiwagenserien k3, k4 entstehen. Etwas schwieriger wird ein Modell der k6-Beiwagen zu fertigen sein, da bei diesen Wagen die Plattformen flacher als bei den k3-k5 ausgeführt waren. Im Wiener Strassenbahnmuseum sind die Beiwagen k4 (als Garderobewagen gr 7130), k5 3984, k8 1901 und k3(neu) 1605, 1606, und 1608 zu sehen. Die Beiwagen 1605 und 1608 sind mit Triebwagen K 2283 zu einem wie oben beschriebenen "acht-fenstrigen" Wiener Strassenbahnzug gekuppelt.
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