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IN PLANUNG FÜR 2010 - Wird nur auf Vorbestellung ausgeliefert! Jägerndorfer Collection bringt das Modell der Brennerlok ÖBB 1822 002-0 in der Serienausführung passend zum Korridiorzug, mit ESU Sounddekoder, Epoche V. Technische Ausführung: - Schnittstalle - NEM -Kupplung - Schwungmasse - rot weiß Lichtwechsel - ESU Sounddekoder Der Bau als „Brennerlok“ bekannten 1822 entsprang unter anderem politischen Motiven, um das Transitproblem über den Brennerpass in den Griff zu bekommen. Heute bespannt die Lok hauptsächlich Korridorzüge nach Osttirol. Auf Drängen von ABB gab es bereits 1987 die erste politische Idee, dass man eine Zweisystemlokomotive benötigte, um den Brennertransit (München–Innsbruck–Verona) zu beschleunigen. Der damalige Verkehrsminister Dr. Rudolf Streicher beauftragte daher die ÖBB, fünf Prototypen zu beschaffen, die sowohl im heimischen Netz (15 kV/16,7 Hz Wechselstrom) als auch in Italien (3kV Gleichstrom) einsetzbar sind. Diese Idee wurde als richtungsweisend angesehen. Es mangelte aber an der zügigen Komplettierung und Indienststellung der Loks, die sich bis zur endgültigen Ablieferung fast sechs Jahre lang hinauszögerte. SGP Graz lieferte den mechanischen Teil, für den elektrischen Teil war ABB das federführende Unternehmen. Die ÖBB hatten eigentlich kein grundlegendes Interesse an einem Weiterbau der 1822, da sowohl die FS mit der E412 als auch die DB mit der Baureihe 189 (diese erhielt im Mai 2004 die Zulassung für Österreich und Italien) das Konzept der „Brennerlok“ aufgegriffen haben. Die fünf 1822 sind seit ihrer Abnahme in Innsbruck beheimatet. Sie waren ursprünglich für die Bespannung von Güterzügen in Doppeltraktion vorgesehen, aber ihr Einsatzgebiet änderte sich in die heutige Bespannung von Korridorzügen von Innsbruck nach Lienz samt Zulaufstrecken nach Kufstein und nach Spittal an der Drau. 2005 wurden die 1822.002 und die 1822.005 nach Polen verkauft.
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