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Brekina Modell eines Autodrehkran ADK 6.3 im Einsatz der Feuerwehr. Beim VEB Hebezeugwerk Sebnitz begann 1953 die Entwicklung eines solchen Kranwagens. Um dem Lastenheft der Entwickler gerecht zu werden, war es notwendig, ein eigenes Fahrgestell zu entwickeln, weil sich das versuchsweise herangezogene IFA H 6-Chassic für den 5-Tonnen-Kranbetrieb als nicht hinreichend verwindungssteif erwiesen hatte. Die Serienfertigung des dieselelektrischen angetriebenen ADK I/5 "Panther" (Auto-Dreh-Kran, 5 Tonnen) begann 1955. Das Äußere, Kabine, Haube und Frontpartie des ADK erinnerte stark an die IFA-Lastwagen, deren technische Komponenten hier auch verbaut wurden. Als Antrieb sorgte der auf 60 PS gedrosselte IFA H 3 A-Motor. Obwohl optisch mit ihren Lastwagen-Brüdern verwandtr, waren die Kräne technisch eigenständige Fahrzeuge. Markant war die großzügig verglaste Kabine mit zweitem Sitz entgegen der Fahrtrichtung, von dem aus die Kranbedingung erfolgen konnte. Der Dieselmotor diente zum Fahrzeugantrieb und lieferte Energie für den Generator des Kranes. 1962 erschien der überarbeitete Nachfolger als ADK V/5. Der bisher auf 60 PS gedrosselte IFA-Diesel war durch den IFA-Motor EM 4-22 mit 90 PS ersetzt worde. Unter Beibehaltung des bisherigen Grundkonzeptes debütierte 1965 die dritte Baustufe des markanten Fahrzeuges als ADK 6.3 (nun auf 6,3 t Tragkraft ausgelegt). Rund 50 Fahrzeuge, speziell für den Export mit einem Henschel-Einbaumotor ausgerüstet, sind in der zweiten Hälfte der 60er Jahre nach Westdeutschland gegangen. Einige Berufsfeuerwehren der DDR setzten den Kran als Bergefahrzeug ein. Ursprünglich ohne Blaulicht ausgeliefert, wurde dieses markante Detail später nachgerüstet. Ab 1969 lief parallel zur Fertigung des weiterentwickelten ADK 63-2, dessen veränderter Kranarm auf einem Stützlagerbock ruhte. Zu diesem Zeitpunkt war bereits die politische Entscheidung gefallen, die Kranfertigung von Sebnitz nach Magdeburg zum VEB Schwermaschinenbau "Georg Dimitroff" zu verlagern. In der Überrgangszeit von rund 2 Jahrten wurden die Kranwagen an beiden Standorten gefertigt. 1976 endete die Kran-Fertigung auch in Magdeburg, In 23 Jahren wurden insgesamt rund 7.000 Kräne der Panther-Baureihe gebaut. Ein großer Teil davon ging in den Export.
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