AUSVERKAUFT AUCH WERKSEITIG
Brawa Modell einer Dampflokomotive der ÖBB 919.158
- LüP 275,40 mm
- Mindestradius 360 mm
- feinste Speichenräder aus Metall;
- Kessel, Lok-Chassis und Tendergehäuse aus Metall;
- Motor mit 2 Schwungmassen und Antrieb in der Lok;
- Kulissenführung zwischen Lok und Tender;
- Normschacht vorne und hinten kulissengeführt;
- Führerstandsbeleuchtung;
- detaillierte Kesselrückwand; Federpuffer;
- Lokführer und Heizer im Führerstand;
- mehrteilige Lampengehäuse;
- 2 Haftreifen;
- originalgetreue Farbgebung:
- Aufbau, Kessel und Rahmen schwarz, Räder rot;
- durchbrochene Tenderdrehgestelle;
- verstellbarer Abstand zwischen Lok und Tender;
- freistehende Leitungen und Handläufe teilweise aus Metall;
- freier Durchblick zwischen Kessel und Chassis
Bereits seit 1942 war die bei der DRB als BR 19.1 bezeichnete Pt 31 in der damaligen „Ostmark“ im Einsatz, um die hier völlig überforderten Stromlinienloks der BR 03.10 zu ersetzen. Die Einsätze erfolgten im Durchlauf zwischen Wien und Passau. Ab 1944 wurden auch in Wiener Bahnbetriebswerken 19.1 eingesetzt, insgesamt erfolgte die Zuteilung von 16 Maschinen. Nachdem bereits vor Kriegsende die Aufarbeitung von Schnellzugloks gestoppt worden war, waren auch in den damaligen österreichischen Besatzungszonen 1945 viele Maschinen nicht betriebsfähig abgestellt. Das in der amerikanischen Zone gelegene Bw Linz zählte 25 Loks, von denen bis Dezember 1947 neunzehn an die PKP zurückgegeben wurden. Auch die in der SBZ in Österreich beim Bw Wien vorgefundenen Loks wurden bis auf ein ausgemustertes Exemplar 1948 an Polen übergeben. Hingegen wurden die direkt an die DRB gelieferten 19 158, 165 und 166 als „deutsch“ angesehen und in Österreich belassen. Die 919.166 wurde als letzte ihrer Reihe am 5. 7. 1961 ausgeschieden.
1953 erhielten sie die neue Baureihenbezeichnung 919. Ihre Einsätze erfolgten bis auf Semmeringstrecke und Südbahn gemeinsam mit der BR 12.0. Nach der Elektrifizierung rosteten die drei Dampfloks ab 1957 im Bahnhof Hütteldorf vor sich hin, um 1961 endgültig ausgemustert zu werden. Seit 1989 gibt es in Österreich wieder eine „Museums“-919. Dabei handelt es sich um Pt 47-138, die durch die PKP auf Grundlage von Zeichnungen der Pt 31 ab 1947 beschafft wurden. Die Firma Brenner & Brenner glich sie optisch möglichst weitgehend an die Pt 31 an und setzt sie seitdem als „919.138“ für Sonderfahrten ein.